Kindertrage (Kraxe)

Das Thema Kindertrage war bei uns immer ein Thema, da der Junior immer gerne getragen wurde. Nachdem unser Junior also langsam aus der Babytrage raus gewachsen ist, und mehr von der Welt um sich herum sehen wollte, standen wir vor folgendem Problem:

Welches System eignet sich für unseren Kleinen und uns am besten?

 

Kinderwagen?  Wir haben zwar einen, aber unser Sohn sitzt da nicht wirklich gerne drin und schon gar nicht über eine längere Zeit! Außerdem ist ein Kinderwagen schwer, zu sperrig und für unsere Zwecke nicht fexibel genug.

Also musste eine andere Lösung her.

 

Durch meinen Bruder kamen wir auf das Thema Kraxe (Kindertrage). Da er auch die Deuter Kid Comfort 3 in Gebrauch hat war eine "Test-Wanderung" somit kein Problem.

Gesagt getan.

 

Kraxe eingestellt, Sohnemann rein gesetzt, Sonnendach drüber und schon ging es los.

 

Von der ersten Minute an kam lautstarkes Lachen aus der Kraxe. Das Ganze ging ca. 1 Stunde bis er friedlich auf dem integrierten Kissen eingeschlafen ist. Dem kleinen Mann hat es auf Anhieb so extremst gut gefallen dass uns die Entscheidung leicht gefallen ist, diese doch recht hochpreisige Kindertrage anzuschaffen.

 

Wer die Deuter Rucksäcke kennt, kennt auch die Qualität. Das Tragesystem ist wie bei einem Rucksack aufgebaut. Die Hauptlast trägt die Hüfte mit gepolstertem Gurt. Wie man auf den nachfolgenden Bildern sehen kann, gibt es jedemenge Fächer und Stauraum, auch für einen Wasserbeutel und als Zubehör das praktische Raincover mit seitlichen Fenstern.

 

Im Urlaub konnten wir bequem die kompletten Kinderklamotten im unteren Fach verstauen und im Flieger geht das Teil quasi als Kinderwagen oder Autokindersitz durch und wird erst am Flugzeug abgegeben.

 

Die Tragedauer hängt zum einen vom Gewicht und zum anderen von der Geduld des Kindes ab. Wir haben alle beide unseren Junior 2-3 Stunden ohne Nöhlen und natürlich mit Pausen dazwischen gut Bergauf Bergab tragen können.

 

Auch in der Stadt ist die Kraxe unbezahlbar. Weder beim ein- und aussteigen von öffentlichen Verkehrsmitteln noch bei Treppenstufen wird fremde Hilfe benötigt. Kein holpern über Pflastersteine und in großen Menschenmengen, keinen Leuten in die Knie gefahren oder mit dem Kinderwagen umgenietet. Wenn das kein Pluspunkt ist!